Deutschlandweit waren 2004 alle aufgerufen, ihre Gedanken
zu Brustkrebs festzuhalten - als Tagebucheintrag, Brief, Essay,
Gedicht oder in einem Bild.
Viele haben sich bei dieser Aktion engagiert. Überwiegend
waren es Betroffene, die mit ihrer Geschichte anderen erkrankten Frauen Mut machen wollten. Aber auch Mütter und Freundinnen,
die die Erkrankung als Außenstehende begleiteten, haben ihre intensiven Eindrücke geschildert.
So unterschiedlich wie die Krankheitsgeschichten sind auch die
Verarbeitungs- strategien der Einzelnen. Die wichtige Rolle, die
der Lebenspartner, die Familie oder eine gute Freundin beim
Genesungsprozess gespielt hat, geht aus fast allen Beiträgen
hervor.
Es entstand ein beeindruckender, 300seitiger Buchband, der zugleich auch die bundesweite Kampagne „Deutsche Städte gegen Brustkrebs“ ein Stück weit mit Fotos dokumentiert.