„Wie sage ich es meinen Liebsten?“

Neue Broschüre für Brustkrebspatientinnen

Gerade in Krisenzeiten brauchen wir die Unterstützung von lieben Menschen wie Familienangehörigen und Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen. Etwa 59.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Brustkrebs. Die meisten stehen dann vor der Herausforderung, ihre Liebsten über die Diagnose zu informieren. Doch ausgerechnet diesen Menschen eine schlimme Nachricht wie die der eigenen Brustkrebserkrankung zu unterbreiten, empfinden viele als sehr schwierig. Vielleicht möchte man sie schonen, hat Angst, sie zu verlieren, oder fürchtet eine Veränderung in der Beziehung.

Viele betroffene Frauen folgten dem Aufruf, ihre Erfahrungen mit diesem Thema aufzuschreiben. Auf sehr persönliche und bewegende Weise schildern sie, wie sie ihren Angehörigen von der Brustkrebsdiagnose erzählt haben und welche Hemmnisse und Schwierigkeiten, aber auch schönen Momente es dabei gab. Ergänzend gibt die Psychoonkologin Dr. med. Andrea Petermann-Meyer wertvolle Hinweise für diese schwierigen Gespräche und geht auf Besonderheiten unterschiedlicher Ansprech- partner wie Kinder, Eltern, Freunde oder Arbeitgeber und Kollegen ein.

Allen Ratsuchenden Hilfestellung zu geben für das Gespräch mit den Liebsten, ist das Anliegen dieser Broschüre. Jedoch: Die eine „richtige“ Art und Weise „es“ zu sagen gibt es nicht. Jede betroffene Frau muss ihren individuellen und passenden Weg finden, ihren Liebsten diese schwere Nachricht zu überbringen.

Wie sage ich es meinen Liebsten