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Psychosoziale Aspekte

„Warum ausgerechnet ich?“ – Diese Frage stellen sich viele Frauen, die mit der Diagnose „Brustkrebs“ konfrontiert werden.
Die Situation trifft sie mitten ins Herz und führt nicht selten in eine emotionale Sackgasse. Auch die Frage „Habe ich die Krankheit selbst verursacht?“ wird häufig gestellt. Sie erschwert vielen den Umgang mit der Erkrankung.

Da es viele Faktoren gibt, die Brustkrebs möglicherweise begünstigen, kann Schuld nicht dem eigenen Fehlverhalten angelastet werden. Die Schuldfrage führt in der Regel nicht weiter, wichtiger ist es, sich mit der Krankheit auseinander zu setzen. Hierbei muss jede Frau ihren eigenen Weg finden.

Es ist ratsam, Hilfen anzunehmen und herauszufinden, was der eigenen Gesundung gut tut. Natürlich sind auch der Partner und die Familie von der Diagnose betroffen: Offene Gespräche sind hier sehr wichtig – auch, um sich gegenseitig wieder zu finden und zu unterstützen.

Die Erkrankung kann auch Auswirkung auf den Beruf haben. Jede Frau sollte für sich selbst entscheiden, welche Rolle der Beruf nach der Therapie wieder in ihrem Leben spielen soll. Es ist ratsam, beim erneuten Einstieg in den Job Wiedereingliederungshilfen anzunehmen. Denn der Abschluss der Therapie ist nicht gleichzusetzen mit dem Erlangen der vollen Leistungsfähigkeit.

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