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Ernährungsberaterin Silke Zur

Viermal im Jahr stellen wir Ihnen hier leckere Rezepte vor und geben Ernährungstipps rund um die Krebstherapie – auch um den Umgang mit Nebenwirkungen zu erleichtern. Viel Spaß beim Nachkochen!

von Silke Zur

Leckere Rezepte und Ernährungstipps

Fett ist nicht gleich Fett

Fett liefert unserem Körper lebensnotwendige Fettsäuren und schützt unsere inneren Organe. Dabei hält es unseren Körper warm und trägt zur Aufnahme sogenannter fettlöslicher Vitamine wie Vitamin A, D, E und K bei. Aber nicht nur mehr oder weniger unbemerkt im Körper, sondern auch mit unseren Sinnen nehmen wir Fett wahr, vor allem über das Schmecken. Als Geschmacksträger ist es wichtig für den Genuss der Speisen, die wir tagtäglich zu uns nehmen. Jedoch sollten wir auf Art und Menge der Fette achten. Grundsätzlich kann man zwischen den „guten“ und den „schlechten“ Fetten unterscheiden.

Das „gute“ Fett ist, wie der Name schon verrät, besser und vor allem gesünder für unseren Körper. Es senkt den Cholesterinspiegel und ist teilweise sogar lebensnotwendig, weil wir ohne diese Art von Fett keine ungesättigten Fettsäuren herstellen können.

Aber wo kann man „gutes“ Fett finden? Es versteckt sich besonders in pflanzlichen Ölen, z. B. Raps- oder Olivenöl, in Nüssen, Kernen oder Samen oder auch fettreichen Fischen wie Wildlachs, Hering oder der Makrele. Auch Gemüsearten wie Avocado oder Oliven und die mediterrane Kost im Allgemeinen können uns mit guten Fetten versorgen. Diese Fette stellen eine lebenswichtige Energiequelle da und sollten je nach Krebserkrankung auch vermehrt verzehrt werden.  Möglicherweise empfiehlt der Onkologe, die Fettzufuhr solcher gesunden Fette zu erhöhen – zum Beispiel bei therapiebedingtem Gewichtsverlust.

Zur Gruppe der guten Fette gehören auch die Fettsäuren w-3 und w-6, die wichtige Teile unserer Zellmembran sind und den Körper bei Aktivitäten wie der Regulierung des Bluthochdrucks helfen (Erickson et al.2017). W-3-Fettsäuren wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern können generell die Lebensqualität steigern (Arends et al. 2015).

Tomatenaufstrich

Zutaten:

Eine Handvoll getrocknete Tomaten

125 g Pflanzenfett

125 g Magerquark

80 g Tomatenmark

Salz, Pfeffer, Basilikumblätter, Chili, ggf. Kräuter der Provence

Die getrockneten Tomaten etwa zehn Minuten in Wasser einweichen und ausgedrückt in eine hohe Schüssel geben. Das Fett im Topf erwärmen, kurz abkühlen lassen und mit den restlichen Zutaten zu den Tomaten geben.

Mit einem Passierstab alles fein pürieren und in Schraubgläser füllen.

Der Tomatenaufstrich hält sich im Kühlschrank etwa vier Tage.