Lottis Mama

Christin schreibt über ...
Ihr Leben mit Brustkrebs, Therapie, Wut, Trauer, Träume und Erfolge

Das macht ihren Blog aus ...
Emotionale Bilder,
Viele Reaktionen aus der Brustkrebs-Community

Ihre Leserinnen sind ...
Freunde und Familie, junge und dynamische Frauen, Brustkrebs-Gemeinschaft

Lottis Mama

Lottis Mama

Christin lebt mit ihrer Tochter Charlotte und ihrem kleinen Hund in Berlin. Sie ist gerade einmal 37, als sie Anfang März 2018 die Diagnose Brustkrebs erhält. „Sport soll helfen, also raus…“, sagt sie sich, schnappt ihre 15 Jahre alten Rollerblades und stellt sich der neuen Herausforderung.

Ihre Wut und Trauer, aber auch ihre Hoffnungen und guten Momente teilt Christin mit emotionalen Bildern und treffenden Texten in ihrem Instagram-Account "Lottis Mama". Sie berichtet offen von den Fragen der kleinen Tochter und dass es nicht leicht ist, stark zu sein. Ein Treffen mit anderen Bloggerinnen, die über ihre Erkrankung schreiben, gibt ihr Rückhalt und Zuversicht. Ein besonderes Highlight ist für sie der Brustkrebs-Aktionstag „Ich bin dabei“ in Berlin. Aufklärungsarbeit in Sachen Brustkrebs ist Christin wichtig. Mit jedem Tag der Chemo oder Bestrahlung kommt sie ihrem Ziel näher, und sie freut sich auf ihr endlich wieder normales Leben. Eine Reha mit ihrer kleinen Tochter und die Wiedereingliederung in den Beruf warten auf sie.

"Ich habe mir schon oft gesagt, dass ich mein Leben nicht von der Angst bestimmen lasse. An einigen Tagen gelingt es, an anderen nicht. Mir hilft es, meine besten Freunde an meiner Seite zu wissen. Die mich auffangen, wenn das Licht schwindet. Die mich tragen, wenn die Kraft mich verlässt. Du bist nicht allein!"

Kommentar einer Leserin

Leseprobe

Ja man sitzt in diesem dunklen Loch... nach der Diagnose hineingeschubst... während der Chemo so oft, und auch ab und zu danach. Das Leben kommt einem hart und unfair vor. Alle Träume zerplatzt, die Welt ist alles andere als bunt und ein schönes Leben... nee... Fehlanzeige.

Der schlimmste Satz und die schlimmste Frage meiner Tochter hallen mir durch meinen Kopf: "Mama, ich habe Angst dich zu verlieren!" "Mama, stirbst du?"

Es wird in diesem Moment ein Messer mit voller Wucht in dein Herz gerammt. Stark vor deinem Kind sein ist ausverkauft. Die Angst ist da, sie alleine lassen zu müssen.

Sie hinter mir zu lassen ist schwer, sie soll nicht mehr übermächtig sein. Sie soll weder meinen Tag noch meine Nacht bestimmen. Ein normales Maß, so wie vor dem Krebs, das wünsche ich mir. Lachen, tanzen, glücklich sein, einen normalen, schönen Alltag, das möchte ich. Unbedingt.