Mopstollwut

"Mopstollwut" schreibt über ...
Brustkrebs - aber auf ihre ganz eigene sarkastisch-unterhaltsame Art

Das macht ihren Blog aus ...
Witzig geschriebene Texte, sehr junge und bildhafte Sprache, lange Texte mit Fotos und Videos

Ihre Leserinnen sind ...
Eher junges Lesepublikum um die 30-40 Jahre

Mopstollwut

Ulrikes Blog

Ulrike schreibt auf ihrem Blog "Mopstollwut" so lebendig, dass es fast scheint, als kenne man sie. Obwohl sie eine aggressive Form von Brustkrebs hat und durch ihre Familiengeschichte vorbelastet ist, nimmt man ihr ab, dass sie sich dennoch nicht unterkriegen lässt. Sie lebt ihr Motto "Wo der Spaß aufhört, fängt der Humor an."

Ulrikes Blog fesselt. Er ist so lebendig-abgebrüht-kurzweilig geschrieben, dass man unbedingt wissen möchte, wie sie es geschafft hat, trotz Krebs so ein lebensbejahendes Portrait von sich ins Netz zu stellen. Die Diagnose lässt sie keinesfalls kalt. Sie schildert die Mammografie in allen Details und nennt sie zum Beispiel "World of Mopsquetsching". Doch gerade durch die für sie typischen Wortneuschöpfungen und Bilder, die sie bei ihren Lesern erzeugt, schafft sie echte Empathie und Anteilnahme. Ein Blog, der ganz viel Nähe und Mut und Frauenpower vermittelt.

"Durch deine direkte Art zu schreiben, fühlt man sich, als gehe das einen was an. Man fühlt total mit und möchte wissen, wie es weitergeht."

Kommentar einer Leserin

Leseprobe

Als alles anfing zu dampfen, sagte mir meine Freundin Julia: "Du musst dem Mist einen Namen geben". Und ganz schnell war mir klar, dass das Wort Brustkrebs eindeutig den Namen Mopstollwut bei mir erhält. Ich sprach von meinen Brüsten eh immer im Mops-Jargon. Ich finde das Wort Mops bzw. Möpse an und für sich einfach prima für die weibliche Brust. Und Tollwut passt für die tierischen Möpse mit Krebs.

Was nicht heißen soll, dass ich mich unwohl fühle das Wort Brustkrebs in den Mund zu nehmen. Nö! Im Gegenteil, immer raus damit… warum so einem Wort so viel Macht geben und sich einschüchtern lassen?

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