Anett

Anett schreibt über ...
ihren Kampf gegen den Brustkrebs, Alltag und Therapie, Rückschritte und Fortschritte

Das macht ihren Blog aus ...
ihr Humor und ihre Entschlossenheit, nicht aufzugeben,
viele Alltagstipps für Betroffene,
ihre Erfahrung als Bloggerin

Ihre Leserinnen sind ...
Gleichgesinnte, Blogger, Freunde und Angehörige

Horst muss sterben!

Genau das ist Anetts Motto und erklärtes Zwischenziel auf dem Weg zurück ins normale Leben.
Horst ist zwar nur zwei Zentimeter groß, hört aber auf den Namen "invasives Mammakarzinom" – Horst ist Brustkrebs. Und muss weg!

Anett hat Horst noch andere Namen gegeben: Mietnomade, Parasit, Quälgeist oder einfach Doofmann. Die Idee, dem Tumor einen Namen zu geben, hatte ihr Arzt: "Dann können Sie besser mit ihm meckern." Anetts Blog "Horst muss sterben" ist Bestandteil ihres Planes, Tumor Horst mit aller Entschlossenheit loszuwerden: Sie schreibt über Fortschritte und Rückschritte im Therapieverlauf, gesundheitliche Probleme, stabile Phasen und das ganz „normale“ Leben mit der Diagnose Brustkrebs. Anett hat viele praktische Tipps zu Kosmetik, Kopftüchern oder den Umgang mit Ernährung bei Chemotherapie zusammengestellt. Literaturtipps und wertvolle Links zu Informationsseiten über Brustkrebs können viele Anregungen geben. Anetts Netzwerk, ihre Familie und Freunde stehen ihr bei, unterstützen sie und geben ihr seelische Kraft. So hat Anett trotz allem ihren Humor und ihre Zuversicht behalten. Tumor Horst war nach gut einem halben Jahr Therapie nur noch halb so groß und konnte entfernt werden. Ende April entscheidet Anett sich zu einer Mastektomie, also einer Brustamputation, nach dem Motto, sicher ist sicher: "Mitten im Leben mit Brustkrebs – Aufgeben kommt nicht infrage."

„Durch Zufall bin ich auf diesen Blog gestoßen. Zunächst musste ich einen kurzen Schock verdauen, dann drehte sich das Gedankenkarussell. Jeder empfindet sein eigenes Leid ja stets als am schlimmsten. Und da das Schicksal ein mieser Verräter ist, kommt es immer anders. Ich bewundere zutiefst Ihren Umgang und Ihre Offenheit.

Ich wünsche aus tiefstem Herzen alles Gute für den weiteren Verlauf. Horst soll sich davon machen. Bitte behalten Sie Ihren Humor und Ihre Zuversicht."

Kommentar einer Leserin

Leseprobe

Wie es mir geht?
Gute Frage!
So 'ne Mischung aus Urlaub - schließlich bin ich ja gerade im Urlaub.
Aus Informationen aufsaugen, weil es mir irgendwie einen Teil der Ungewissheit nimmt.
Aus Kontrollverlust, weil ich die Fäden sonst immer in der Hand hab und alles organisiere.
Und aus dem Auf und Ab der Gefühle, Zuversicht, dass Horst zeitig genug entdeckt wurde, Unruhe, weil es noch keinen Fahrplan gibt und ich abwarten muss, was mich da so erwartet, und bei allem, was diese Woche so mit sich gebracht hat, viel Dankbarkeit über alle die, die mir helfen, die für mich da sind.

weiterlesen