Sandra

Sandra schreibt über ...
ihre Entscheidung für das Leben, Schwangerschaft mit Krebs, Ihre Ängste und Mutmacher

Das macht ihren Blog aus ...
Sandras Motto: Ich liebe dieses Leben,
ihr Engagement gegen Krebs,
ihre Auftritte in verschiedene Medien

Ihre Leserinnen sind ...
Nicht nur Brustkrebspatientinnen, Familie und Freunde

Babybauch und Chemoglatze

Nach zwei Fehlgeburten ist Sandra endlich zum zweiten Mal schwanger. Sie freut sich unendlich auf ihr zweites Kind. In der 20. Schwangerschaftswoche schiebt sie Veränderungen in ihrer linken Brust zunächst auf ihre Schwangerschaft.

Auch ihr Arzt vermutet zunächst eine Brustentzündung, doch nach einer Stanzbiopsie wird klar, Sandra hat Brustkrebs: sekundären, inflammatorischen Brustkrebs, HER2+, hormonunabhängig, sehr selten, aggressiv und schnell wachsend, häufig streuend.  
Für Sandra bricht eine Welt zusammen. Sie will das Kind unbedingt bekommen und muss gleichzeitig ihren aggressiven Krebs bekämpfen. Sandra hat Glück: Die Ärzte finden eine Therapie, die dem ungeborenen Kind nicht schadet. Die Tumoren bilden sich zurück, sie bringt einen gesunden Jungen zur Welt.
Heute ist der Kleine vier Jahre alt. Und obwohl Sandra bereits Lebermetastasen hatte und der Satz "Heilung ist ausgeschlossen" ausgesprochen war, ist sie heute lebendiger denn je – und glücklich und dankbar, dass es ihr so gut geht. Seit Jahren ist sie stabil, Ihr Krebs schreitet dank guter medizinischer Betreuung nicht weiter fort.
Über ihre besondere Situation hat sie ein Buch geschrieben: "Babybauch und Chemoglatze". Nicht nur mit ihrem Buch will sie anderen Betroffenen Mut machen und sie bestärken, an sich selbst und die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu glauben.

„Es fällt mir echt schwer, hier von schrecklich oder dramatisch zu sprechen. Ja, es ist schrecklich und dramatisch, wenn man als Schwangere plötzlich an Krebs erkrankt. Keine Frage. Aber dieses Buch hat mich so in den Bann gezogen, dass ich hier eigentlich nur von „mutmachend“, „faszinierend“ und „Lesevergnügen“ sprechen möchte."

Kommentar einer Leserin

Leseprobe