Nicole Kultau

Nicole schreibt über ...
Alltagsthemen
Krankheitsbewältigung
Anregung zur Hilfe und Selbsthilfe

Das macht ihren Blog aus ...
Geschichten von Betroffenen
Viele Blog- und Buchtipps
Tipps für Anlaufstellen

Ihre Leserinnen sind ...
Mütter, Berufstätige, Alleinerziehende

Prinzessin uffm Bersch

Nicole ist 41 Jahre alt, als sie 2010 die Diagnose Brustkrebs erhält. Für die alleinerziehende Mutter eines schwer mehrfachbehinderten Sohnes ist von dem Moment an nichts mehr so, wie es vorher war.

Ihr Blog „Prinzessin uffm Bersch – Diagnose Brustkrebs“ widmet sich ihren Alltagsthemen als Brustkrebspatientin. Tagebuchartig erzählt sie in 15 Kapiteln ihre eigene Geschichte, die keine einfache ist und die sie auf sehr persönliche Weise und mit bewegenden Worten niedergeschrieben hat. Nicole stellt aber auch viele andere Menschen vor, die sie auf ihrem Weg kennengelernt hat. Sie gibt zudem Anregungen für die Krankheitsbewältigung und spendet mit ihrer Zuversicht und Empathie vielen ihrer Leser Mut für ein schönes, wertvolles und freudiges Leben trotz oder gerade nach einer Brustkrebserkrankung.

„Die Prinzessin ist so eine unglaublich facettenreiche und vielfältig engagierte tolle Frau, wie man sie nur selten findet. Sie hat mich sehr inspiriert, insbesondere was die Hospizarbeit angeht und ich trage ihren Glücksbringer seit fast zwei Jahren stets bei mir. Bleib so, wie Du bist, meine Liebe.“

Kommentar einer Leserin

Leseprobe „Lebensmut“

Heute ist der 3. Juni 2010, der fünfte Tag mit der Chemo in mir. So langsam scheint die Übelkeit ein wenig nachzulassen und der widerliche Geschmack in meinem Mund verflüchtigt sich endlich. Welch ein Glück. Kaum zu glauben, über was Frau sich freuen kann im Leben.

Dafür machen sich auf meiner Haut schmerzhafte Entzündungen breit. Von Kopf bis Fuß ziehen sich diese hin. Na toll, denke ich mir! Krebs zu haben macht nicht wirklich hübsch, jetzt kommt auch noch ein Streuselkucheneffekt hinzu. Strecke meinem Spiegelbild die Zunge heraus, die auch irgendwie seltsam ausschaut. Das wirkt alles sehr suspekt und befremdlich auf mich.

In den Tagen zuvor absolvierte ich einen Termin bei meinem Zahnarzt, der mir manchen Tipp mit auf den Weg gab, um meine Mundschleimhäute vor den gefürchteten Entzündungen unter einer Chemotherapie zu schützen.

weiterlesen